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Mit Empathie aus dem Personalmangel

Viele Hoteliers müssen sich bemühen um heutzutage Mitarbeiter zu bekommen, geschweige denn zu halten. Bedürfnisse, Werte und Ziele sind im Umbruch und haben in der Arbeitswelt bereits tiefe Spuren hinterlassen.

Prozessbeschreibungen und Schulungskonzepte sind zwar eine gute Basis, genügen aber nicht mehr um die erwünschte Dienstleistungsqualität eines Hotels zu erreichen. Es braucht eher so etwas wie eine gelebte Philosophie und womöglich etwas weniger Kontrolle, um so etwas wie Motivation überhaupt aufkommen zu lassen.

Die neuen Young Professionals wollen eindeutig anders arbeiten und auch anders geführt werden. Dies fordert eine erweiterte Sichtweise,wo Begriffe wie Freiheit, Arbeitszeit, Qualifikation, Motivation und Leistung neu überdacht werden um das erforderliche Personal erst mal anzuziehen.


TRANSPARENTE QUALITÄT

Bewertungsportale sagen heute nicht nur etwas über die Zufriedenheit Ihrer Kunden, sondern auch über die Situation der Mitarbeiter.

Ihre Qualität und Ihr Betriebsklima können de Facto wie ein offenes Buch sein. Vereinzelt schlechte Mitarbeiterbewertungen werden oft (zu Recht) schöngeredet. Aber was tun, wenn Sie beispielsweise bei Kununu.com nach 20 Mitarbeiterbewertungen mit 1,8 Punkten von 5 möglichen abschneiden? Viele Arbeitgeber haben sich mit diesem Portal nie wirklich beschäftigt. Andere wissen gar nicht dass es so etwas gibt!?!

ARBEIT MUSS HEUTE ZU DEN MITARBEITERN PASSEN – NICHT UMGEKEHRT

Heutige Mitarbeiterführung beinhaltet Gestaltungsräume, flexible Arbeitszeiten und eine ausgewogene Work-Life-Balance, aber auch Empathie ist gefragt. Aspekte wie Mitsprache, Fürsorge, Feedback und Abwechslung stehen ebenfalls hoch im Kurs.

Es lohnt sich aber auch über ganz neue Modelle nachzudenken, wie Jobsharing, Flexzeit, Heimarbeit, Auszeiten, Tandembesetzung, etc. Viele verwechseln diese mit Teilzeit und haben damit falsche Erwartungen. Eine Tandembesetzung bedeutet vor allem eine deutlich engere Zusammenarbeit der Partner und setzt da an wo Teilzeit an ihre Grenzen stößt. Hotels haben damit in der Praxis einen extra abrufbaren Mitarbeiter. Dies hat in so manchem Hotelbetrieb die Produktivität um bis zu 20% erhöht und die Krankheits- und Urlaubskosten gesenkt.

UNTERSCHIEDLICHE INTERPRETATIONEN

Es sollte uns klar sein dass Babyboomer nicht nur andere Prioritäten haben als die Generation X oder Y, sondern Begriffe wie Abwechslung, Freiheit und Einfluss mitunter völlig anders auslegen. Während z.B. Abwechslung für einen Babyboomer eine Variation der gleichen Tätigkeit sein kann, kann es für Generation Y schon mal einen radikalen Stellenwechsel bedeuten.

Wo der Babyboomer unter Mitsprache vielleicht versteht dass er in einem Meeting auch mal mitreden darf, hat die Generation Y in Punkto Mitsprache schon eher den Anspruch auf nachhaltigen Einfluss. Gerne hätten wir alle das Fazit auf der Hand, einen Handlungsplan wer was braucht, aber letztendlich müssen wir uns in die tatsächlichen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter hineinversetzen.

PERSONALMANGEL ALS FREMDWORT

Wir sind ein junges Unternehmen mit Wurzeln tief in der Hotelpraxis und vereinen viele der obigen Personalkonzepte in der Praxis. Wir haben deswegen noch nie einen Mangel an Mitarbeitern erlebt. Zudem sehen wir auch dass ein Unternehmen im Dienstleistungssektor nicht weit kommt wenn Quereinsteiger oder überqualifizierten Mitarbeitern nicht einbezogen werden. Dramatische Wachstumsraten scheinen uns dabei recht zu geben.

Wenn Sie warten bis ihre Personalprobleme in den Bewertungsplattformen abzulesen sind – dann ist es meist nicht weit bis dies auch in Ihren Bilanzen deutlich sichtbar wird. Die Frage ist – wie lange können Sie warten?

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